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Die Hernie ist ein physikalischer Zustand: in Form dass die inneren Organe durch ein/e Riss/Öffnung in der Bauchwand austreten. Somit liegt die Behandlung darin dass dieser Riss oder diese Öffnung physisch repariert wird.
Früher erfolgte diese Reparatur so dass der Riss direkt genäht wurde. Die Spannungen, die um den Riss während des Nähens verursacht wurden und die Löcher an den Nahtstellen hatten die Basis für eine erneute Hernie gebildet. Zu dieser Zeit resultierten die Reparaturen von Bauchwand-Hernien damit dass mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut Hernien entstanden. Auch wenn diese nicht an der selben Stelle auftraten führten die Reparaturen von großen Rissen mittels Nähen dazu dass in der Bauchwand kleine neue Risse entstanden oder durch eine Überspannung der Bauchwand an anderen Stellen zu Austretungen.
Die Verwendung von Flicklappen bei Hernie-Behandlungen ist nicht all zu neu. Früher wurden Flicklappen bei Patienten angewandt, bei denen sich Hernien 4-5 Mal wiederholt hatten. Da die Flicklappen zu dieser Zeit nicht sicher genug waren, wurden sie als letzte Alternative betrachtet. Die Verwendung von Flicklappen ergaben, sofern keine Infektionen, Allergien oder Gewebeabstöße erfolgten, stets gute Resultate.
Heutzutage ist die Flicklappen-Technik sehr fortgeschritten. In den letzten 10 Jahren wurde bei allen Hernien die spannungsfreie Behandlung mit Flicklappen zur bevorzugten Behandlungsmethode. Der primäre Grund dafür ist die gegenwärtigen Flicklappen, die mit der fortgeschrittenen Technologie hergestellt werden, eine niedrige Rate von Flicken-Komplikationen aufweisen.
Bei den gegenwärtigen Flicken ist die Rate für Flicken bezogene Infektionen, Allergien oder Abstoßen nahezu AUSGESCHLOSSEN. Das auch das Geheimnis des Erfolges der Hernie-Chirurgie. Trotz dessen führen Menschen, die die Erinnerungen an alte Hernien-Operationen mit sich tragen und ein Wieder auftreten von Hernien durchgemacht haben, dazu dass er und sein Umfeld damit leben muss und somit davon beeinträchtigt wird.
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